E-Learning und E-Teaching

Unter dem o.g. Titel biete ich an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg ein Seminar für zukünftige Lehrer an. Nachdem ich die Erwartungen der Studenten geklärt habe sind wir mit etwas Theorie gestartet, haben in Mindmeister eine Map zum Thema Lernen gestaltet und Christian Spannagel hat mit den Teilnehmern gewtittert.
Ein unter Moodle eingerichtetes Forum zu den Begriffen Kommunikation und Kollaboration wurde nur schwach besucht. Auf Rückfrage wurde mir u.a. geantwortet, dass so viele andere Seminare paralell laufen, die automatische Zusammenfassung der Forumsinhalte per Mail als gelesen markiert und dann gelöscht wird, die Begriffe Kommunikationund Kollaboration zu abstrakt und theoretisch sind.

Wir haben vereinbart, dass ich mich um einen Expertenchat zum Thema E-Learning in der Schule kümmern werde. Hierbei soll einerseits der Praxisbezug zu einer externen Person ermöglicht werden, andererseits soll Kommunikation im Kontext von E-Learning erlebbar werden.

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4 Antworten zu “E-Learning und E-Teaching

  1. Das sind alles Gegenargumente der Studierenden, die nicht akzeptabel sind! Es sind zukünftige Lehrer – es ist in ihrer Verantwortung, im Studium reichhaltige Lernerfahrungen mit E-Learning-Technologien zu machen. Nur in Veranstaltungen zu sitzen und sich berieseln zu lassen ist nutzlos – man muss E-Learning machen! Wenn Studierende bemängeln, dass Kommunikation und Kollaboration zu abstrakt und theoretisch sind, dann liegt es daran, dass sie es nicht TUN. Klar ist es abstrakt, wenn man sich nur davon erzählen lässt. Wenn man die Chancen, die einem zum aktiven Ausprobieren gegeben werden, nicht nutzen: selbst schuld.

  2. Stefan Jeuk

    Was bitte ist „gewtittert“??

  3. Florian Schimpf

    Hallo Herr Jeuk,

    gewittert ist gezwitschert oder geschnattert.

    Das Wort stammt von der Anwendung Twitter (http://twitter.com/). Hierbei handelt es sich um ein Kommunikationswerkzeug, mit dem kurze-maximal 140 Zeichen umfassende- Nachrichten versendet und die der andern Nutzer gelesen werden könnnen. Ich selbst habe damit noch keine Erfahrungen.

    Meine Studenten fanden den Einsatz spannend und lustig, aber auch chaotisch und anstrengend. Diese Ambivalenz der Erfahrungen der Anwendung zwischen Begeisterung und Ablehnung findet sich so auch in Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter)
    oder im Blog einer Studentin
    (http://mila78.wordpress.com/?s=twitter)
    bzw. auch bei Christian Spannagel (http://cspannagel.wordpress.com/2008/11/19/twitter-und-der-sechste-soziale-sinn/).

  4. Vielleicht als Ergänzung: Ich habe in der Veranstaltung twitter auch anders eingesetzt („Diskussionswerkzeug“), als man es tatsächlich verwenden würde. Das hat einen gewissen Stress verursacht. Beim nächsten Mal würde ich es so nicht mehr mache. 🙂

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